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Entnazifizierungsgeschichten : die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit / Hanne Leßau

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Katalogangaben
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MedienartBuch [Buch]
Art/InhaltHochschulschrift
VerfasserLeßau, Hanne
Titel Entnazifizierungsgeschichten : die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit / Hanne Leßau
Körperschaft Ruhr-Universität Bochum [Grad-verleihende Institution]
VeröffentlichungGöttingen : Wallstein Verlag, [2020]
© 2020
Umfang / Format 526 Seiten : Diagramme ; 23 cm, 795 g
HochschulvermerkDissertation, Ruhr-Universität Bochum, 2017
Anmerkungen Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 495-526
Die Arbeit wurde im Sommer 2017 als Dissertationsschrift an der Fakultät für Geisteswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum angenommen. - (Seite 490)
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
SpracheDeutsch
LandDeutschland Niedersachsen
ISBN9783835335141
3835335146
Nummer1164640609 (ID-Nr. OCLC)
9783835335141 (Europäische Artikelnummerierung (EAN))
1200045688 (Nummer der Deutschen Bibliographie)
1200045688 (Sonstige Nr.)
19,N48 (Nationalbibliographienummer / WV-Nummer (NBN))
1683765540 (SWB-Katalog Nr.)
Weitere AusgabeErscheint auch als Online-Ausgabe: Entnazifizierungsgeschichten. - Göttingen, 2020
Schlagwortfolge Deutschland <Britische Zone> ; Entnazifizierung ; Vergangenheitsbewältigung ; Nationalsozialismus ; Geschichte
Systematik NQ 6010 Entnazifizierung und Kriegsverbrecher-Prozesse
NQ 6020 Geistige Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und Neuorientierung
Inhalt Die Entnazifizierung neu erzählt - ein genauer Blick auf die individuelle Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer NS-Vergangenheit. Über die Entnazifizierung scheint das Urteil längst gesprochen: In Öffentlichkeit und Forschung gilt sie als missglückter Versuch einer frühen Vergangenheitsbewältigung, der vor allem an Täuschung und Vertuschung durch die betroffenen Deutschen scheiterte. Hanne Leßau zeigt, warum diese Einschätzung zu kurz greift. Gestützt auf Tagebücher, Notizzettel, Briefe und Zeitungsartikel sowie auf die Verfahrensakten macht sie eindrücklich sichtbar, dass die politische Überprüfung eine intensivere und ernsthaftere Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit im Nationalsozialismus anstieß, als wir heute vermuten. Ihr genauer Blick auf das Agieren der Deutschen in den komplexen Prüfbürokratien legt frei, dass viele versuchten ohne Schaden durch die Entnazifizierung zu kommen. Dabei entwickelten die zu Prüfenden neue Deutungen der eigenen NS-Vergangenheit, die für sie selbst ebenso glaubhaft sein mussten wie für andere. „Die beeindruckende Studie liefert ein vorzügliches soziologisches Organigramm der Entnazifizierung” (SZ)
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Vormerkungen 3

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